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So., 11. Sep.

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Parkplatz Gießhübl, Eichbergstraße 2

Geomantie erwandern | Der Drachenrücken von Perchtoldsdorf zum Höllenstein

Von Perchtolsdorf kommend zieht sich ein Hügelrücken bis zum Höllenstein. In solchen Hügelrücken erkannten die jungsteinzeitlichen Menschen den liegenden Drachen. Entlang solcher Rücken finden wir häufig Kult- und Kraftorte dieser frühen Menschen, die sich bis heute gehalten haben.

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Geomantie erwandern | Der Drachenrücken von Perchtoldsdorf zum Höllenstein
Geomantie erwandern | Der Drachenrücken von Perchtoldsdorf zum Höllenstein

Zeit & Ort

11. Sep. 2022, 10:00 – 18:00

Parkplatz Gießhübl, Eichbergstraße 2, Eichbergstraße 2, 2372 Gießhübl, Österreich

Über die Veranstaltung

Geomantie erwandern, unter diesem besuchen wir wunderbare Kult und Kraftorte, in der Landschaft, aber auch in geschlossenen Ortschaften, deren ursprüngliche Bedeutung vielfach in den Tiefen der Zeit versunken ist. Ich begleite euch mit passend zu den Orten ausgewählten, abwechslungsreichen Themen der Geomantie.

Das können kurze Vorträge aus dem breiten Themenfeld der Geomantie sein, aber auch die eine oder andere Mythe oder Sage und manches Märchen werden dabei sein. Wirkungsvolle Übungen mit anschließendem Austausch in der Gruppe runden die Wanderungen ab.

Das ermöglicht euch direkt an ausgewählten Orten in der Natur unterschiedliche Aspekte aus dem breite Themenfeld der Geomantie kennenzulernen und zu erfahren.

Gemeinsam lassen wir all die alten, mythologischen Plätze wieder lebendig werden.

Entlang des Drachenrückens

Von Perchtolsdorf kommend zieht sich ein Hügelrücken bis zum Höllenstein. In solchen Hügelrücken erkannten die frühen Menschen den liegenden Drachen oder besser den Rücken des in der Erde ruhenden Drachen. Der Drache war ein zentrales Symboltier der großen Göttin, jener Göttin, die mir ihrer Lebenskraft alles verjüngt, transformiert und wiederkehren lässt.

Entlang solcher Rücken finden wir heute noch alte Kultorte und Kraftorte dieser frühen Menschen. Solche Wege über den Drachenrücken waren heilige Wege, die zu später Pilgerwegen wurden und heilige Stätten miteinander verbanden. Entlang des Drachenweges, den wir erwandern werden, finden wir unter anderem einen Höllensteinberg und einen Gaisberg.

Berge oder Steinformationen die wir heute als Hexensteine, Teufelssteine oder Höllensteine kennen haben diese Namen im Zuge der Christianisierung erhalten. Früher waren solche Orte für die Menschen Orte, an denen ihre Ahninnen und Ahnen nach dem Tod in einem anderen Seinszustand weiterlebten.

Hier konnten sie Rat einholen und um Schutz und Segen bitten. Es waren auch Orte der Heilung. Manche solcher Steine waren Kindelsteine, die denen Frauen eine Kinderseele schenkten, um einen Sippenahnen wieder auf die Welt zurückzuholen.

Mit der christlichen Missionierung waren solche „heidnischen“ Bräuche nicht mehr gerne gesehen und um die Menschen von solchen Orten fernzuhalten, bekamen diese Orte nun Namen, die – im Christentum – mit dem Bösen in Verbindung standen.

Gaisberge waren ebenfalls alte Kultorte. Gais hat nichts mit der Hausziege zu tun, sondern stammt ursprünglich aus dem keltischen und bedeutet so viel wie „Tabu“. Es waren Orte, die nur vom Sakralpersonal betreten werden durften. Hier wurden zu den Jahreskreisfesten die entsprechenden Rituale gefeiert.

Wegbeschreibung

Wir wandern von der Gieshübler Heide aus über die Kugelwiese in Richtung Kammersteinhütte. Auf der Forstraße wandern wir kurz Richtung Perchtoldsdorf, um gleich darauf nach links auf einen schmalen Pfad einzubiegen, der uns auf den Drachenrücken führt. Diesen erwandern wir über die Mugel und den Gaisberg zum Höllensteinberg. Von dort geht es über Wasserspreng zurück zur Gieshübler Heide.

Wir streifen neben den beiden heiligen Orten einige mystische Quellen und weitere Steinformationen, die uns viel zu erzählen wissen.

Zur Einstimmung empfehle ich dir folgende Blog-Beiträge:

Die Verkörperung der Göttin in der Landschaft, in Tempeln und in Landschaftsbildern

Die Allverbundenheit der Welt

Heilige Hügel, Sichtlinien und Kultwege

Organisatorisches

Zur Orientierung. Die reine Gehzeit beträgt um die 4 Stunden. wir legen dabei an die 12 km zurück und bewältigen dabei ca. 500 Höhenmeter im An- und Abstieg. Den Großteil der Wanderung legen wir auf Waldpfaden und Naturwegen zurück. Bitte rüstet auch mit wetterangepasster Kleidung, Sitzunterlage, Verpflegung (Wir machen eine Mittagspause im Wald) und Wanderschuhen aus.

Treffpunkt (Start- und Zielpunkt): Sonntag, 11.9.2022, 10:00 Uhr;  Parkplatz Gießhübler Heide Eichbergstraße bei den Informationsschildern am oberen Ende des Parkplatzes.

Mitfahrgelegenheit: Ab Wien-Liesing kann ich bis zu drei Personen mitnehmen - Wenn gewünscht bitte im Anmeldeformular ankreuzen.

Öffis: Der Treffpunkt ist mit dem Regionalbus 256 gut erreichbar.

Beitrag: Euro 98,-; Mitglieder des ÖVRG: Euro 89,-; Zweitticket für Partnerin bzw. Partner: Euro 89,-

Bezahlmöglichkeiten: Kreditkarte, Sofortüberweisung, Paypal, Vorauskasse oder bei kurzfristiger Buchung auch in bar vor Ort. (Für Vorauskasse oder Barzahlung beim Bezahlvorgang bitte "Manuelle Zahlung" auswählen)

Leitung: Durch die Landschaft begleitet dich Stephan Leiter, Geomant, Vizepräsident des Österreichischen Verbandes für Radiästhesie und Geobiologie, Gründer und Inhaber von Raum und Mensch - Schule für Geomantie und Radiästhesie

Tickets

  • Normalpreis

    € 98,00
  • Mitglieder ÖVRG

    Preis für Mitglieder des Österreichischen Verbandes für Geomantie und Radiästhesie

    € 89,00
  • Partnerticket

    Preis für das Zweitticket bei Teilnahme mit Partnerin bzw. Partner

    € 89,00

Gesamtsumme

€ 0,00

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