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Die „Pyramiden des Weinviertles“

17. Februar 2021, 19:15 - 21:00

Kostenlos

Für die Marktgemeinde Großmugl ist die Hallstattkultur (8. – 5. Jh. v. Chr.) die wohl bedeutendste urgeschichtliche Periode. Der mächtige Grabhügel war sogar namengebend für die Ortschaft „Großmugl“.

Nun was steckt dahinter? Wurde er je ausgegraben? Warum gräbt man ihn nicht aus? Wer ist in diesem Hügelgrab beigesetzt? Alles Fragen auf die die Archäologie versucht Antworten zu geben.

Der große Tumulus, mit seinen 50 m Durchmesser und einer Höhe von 14 m ist der größte Mitteleuropas. Er wurde wissenschaftlich noch nicht untersucht. Der große Grabhügel hat noch sein Geheimnis. Er steht unter Denkmalschutz und ist zum Glück nicht gefährdet, das soll auch so bleiben.

Der Großgrabhügel steht nicht alleine hier in der Landschaft. Etliche noch gut sichtbare Hügelgräber, die „Pyramiden des Weinviertels“, wie etwa die Hügel von Niederhollabrunn, Niederfellabrunn, Unterzögersdorf, Bernhardstal oder Rabensburg prägen das Bild unserer Landschaft.  Durch Luftbildaufnahmen sind im Raum Großmugl, aber auch in vielen anderen Teilen des Weinviertels zahlreiche bereits eingeebnete und daher großteils zerstörte Grabhügel bekannt. Einige davon wurden im 19. Jahrhundert angegraben und somit oft zerstört.

Über den Bestattungsbrauch von Hallstattfürsten wissen wir aus zahlreichen Grabungen in Süddeutschland, aber auch im Osthallstattkreis sehr gut Bescheid. So können wir auch bei uns mit durchaus prunkvollen Beisetzungen rechnen, der „Fürst“, der hier im Leeberg vor über 2500 Jahren bestattet wurde, hatte sicher seine Beziehungen zu westlichen Sippen und Kulturgruppen, vielleicht wollte er Glanz und Glorie aus diesem Raum auch in seinen Herrschaftsbereich übernehmen.

Referent:

Dr. Ernst Lauermann

Nach dem Studium an der PädAk war er zunächst Hauptschullehrer, parallel dazu studierte er an der Uni Wien Ur- und Früh-, sowie Mittelalterliche Geschichte. 1992 trat er als Prähistoriker in den Dienst des Landes NÖ, war ab 1996 im Museum in Asparn tätig, dessen Leitung er 2002 übernahm.Die Schwerpunkte seiner Forschungen betrafen die Bestattungssitten der Bronze- und Eisenzeit. Auch nach dem Antritt des Ruhestands 2012 befasste sich Lauermann mit Archäologie und verfasste wissenschaftliche Bücher wie „Die dunkelsten Jahre des Weinviertels“ oder „Der Michelberg“, usw.

 

Beitrag für Mitglieder € 5,00

Beitrag für Gäste € 8,00

Anmeldungen sind für alle Veranstaltungen unbedingt erforderlich. Ohne Voranmeldung ist die Teilnahme an Veranstaltungen nicht möglich.

Alle Besucher werden gebeten die jeweils geltenden Corona-Bestimmungen der Bundesregierung (Mund-Nasen-Schutz, Abstandhalten, etc.) eigenverantwortlich zu beachten.

 

Details

Datum:
17. Februar 2021
Zeit:
19:15 - 21:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Verbandslokal Wien
Koppstrasse 89-93/3/2
Wien, Wien 1160
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Telefon:
+ 43(0)676/37 39 390, +43(0)1 408 18 83
Website:
www.radiaesthesieverband.at

ANMELDUNG

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