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Heilige Orte

Die Erde ist mit einem unsichtbaren Netz von „Heiligen Orten“ umspannt. In jeder Weltgegend gibt es ausgewiesene Heiligtümer und auch solche, die im Verborgenen ihre Macht ausstrahlen oder die man schlicht vergessen hat. Manche sind auch im Urwald verschwunden, nachdem die Menschen dort ausgestorben oder weggezogen sind. Aber das feingesponnene Netz, welches all diese Orte verbindet, besteht unabhängig von menschlichen Schicksalen und unterstützt überall die Menschen guten Willens. Manche dieser Orte ragen aus der großen Zahl aller heraus und werden von Pilgern, Gläubigen genauso wie Ungläubigen ständig besucht. Allein durch diese Besuche wird so ein Ort zusätzlich „geheiligt“. Ja, es gibt Orte, die erst durch Menschenhand zu „Heiligen Orten“ gemacht wurden. Hierzu gehören vor allem die religiösen Plätze, die von bestimmten Ereignissen künden und dann von den Pilgern zu einem Ort der Verehrung gemacht wurden. Andere wiederum sind durch eine magische Anziehungskraft oder durch ihr imposantes Erscheinungsbild zu solchen wie von selbst geworden.

Sie können sehen, dass ich den Begriff „Heilige Orte“ nicht allein den Religionen überlassen möchte, denn wenn wir genau schauen, so sind viele Plätze, die Menschen aufgrund ihrer Religion heute als heilig verehren um viele Jahrtausende älter als unsere Religionen oder deren Vorgänger.


Und ob es sich um durch Menschen erklärte Orte handelt oder um „entdeckte“ Heiligtümer, immer ist der Faktor der Besucherfrequenz für die energetische Aufladung von wesentlicher Bedeutung. Alle Besucher, Pilger, Heiligenverehrer kommen in einer kontemplativen Grundstimmung und (zumeist) auch mit nötiger Ehrfurcht zu so einem Ort und laden diesen zusätzlich mit „heiliger"- oder besser - "heilender“ Energie auf. Dadurch können wir ersehen, dass ein heiliger Ort an fast jeder Stelle errichtet werden kann. Natürlich sind Kirchen, Moscheen oder hinduistische und buddhistische Tempel immer auch an geomantisch starken Kraftplätzen errichtet worden, aber ihre volle Ausstrahlung, Kompetenz und Verankerung als Stätte der Heilung und des Gebetes wurde erst durch die unzähligen Pilger und Gläubigen erreicht.


Bis ins 19. Jahrhundert wurden Kirchen nur an entsprechenden Orten der Kraft errichtet, zumeist dort, wo bereits in der Zeit vor dem Christentum Opferaltäre oder ähnliches von Naturreligionen errichtet waren. Bei Ausgrabungen half die Radiästhesie oft schon den heiligsten Ort, den, wo „Wandlungen“ aller Art oder Opferungen vollbracht wurden, dadurch zu finden, indem der Radiästhet, der in der Regel ja kein Archäologe ist, eine sakrale Kreuzung in dem betreffenden Gebiet sucht und dann dort graben lässt! Eine „sakrale Kreuzung“ ist das Zusammentreffen von zwei Wasseradern, die exakt in Nord-Süd und West-Ost Richtung verlaufen, sowie eine am selben Punkt darübergelegte „Currykreuzung“, die diagonal dazwischen verläuft, sodass sich ein achtstrahliges Strahlenmuster bildet, das man „sakrale Kreuzung“ nennt. Und in vielen Fällen wurden dann die Archäologen in einiger Tiefe –oft wirklich unvermutet - fündig!


Die Kirchen dieser Zeit, also jene, bis ins 19.Jahrhundert gebauten, hatten immer eine Ausrichtung zur aufgehenden Sonne am Tage des Feiertages ihres Namensgebers, dem sie geweiht wurden. So weicht die Achse des Stephansdomes in Wien ca. um 32° von der Ostrichtung ab, weil da die Sonne am 26. Dezember (Stephanitag) aufgeht. Weiters wurden an den Eingängen immer „Currykreuze“ gefunden, des diagonal verlaufende Globalgitternetzes, welche dem Schutz der Gemeinde beim Gottesdienst dienen sollten. Am Platz der Kanzel, von wo aus der Geistliche predigen sollte, befindet sich immer eine „Beredsamkeitslinie“, meistens auch eine Kreuzung davon, um den Prediger bei seinen Ausführungen energetisch zu unterstützen. All diese Linien sind radiästhetische Phänomene und lassen sich mit der Rute, dem Pendel oder einfach mit der Hand (wer ein so feines Gespür hat) nachweisen. Allerdings kann man nicht davon ausgehen, dass all diese Wünsche an den Bauplatz vor Beginn der Bauarbeiten bereits erfüllt waren, sondern dass die Baumeister jener Zeit genau wussten, wie sie diese Strahlenphänomene „verlegen“ und in ihrem Sinne nutzen konnten. Wenn sie eine unliebsame Wasserader vorfanden, so machte sie diese mittels spezieller Ziegelformationen in den Mauern unschädlich. Diese Formationen wurden in den Hauptverband des Mauerwerkes eingebettet und für nichtwissende Betrachter oft unmotiviert empfunden. Tatsächlich wirken solche Maßnahmen eindrucksvoll. Genauso, wie bei vielen Steinkreisen - z.B. beim berühmten Steinkreis von Stonehenge - die Wahl der Anordnung, die Ausrichtung und die mathematischen Bezüge eine Steigerung des von Haus aus dort befindlichen Energieniveaus bewirken, es potenziert und derart „geheiligt“ wird.


Nun verbindet diese Orte ein feines Netz an Energielinien, ein „World Wide Web“ der besonderen Art. In diesem Netz sind allerdings übergeordnete Netzlinien, sogenannte „Haupt Leylines“, die wichtigsten Verbindungen, die über sehr große Strecken besondere Plätze miteinander verbinden. Man kann sich so ein weltumspannendes Großnetz wie die Nähte an einen Fußball vorstellen. Besonders im Nahen Osten befinden sich ganz außerordentliche Plätze der Kraft und „heilige Orte“, die allerdings zusehends von verschiedenen Fundamentalisten der einzelnen Religionen zu Orten der Kampfesbereitschaft „umgeprägt“ werden. Da ist zu sehen, dass eben die Information, die durch den Menschen - in diesem Fall von vielen Menschen - an den Ort gebracht wird, die Grundtendenz verändern kann. Dabei muss sehr fein unterschieden werden, dass die reine Kraft, die Potenz des Ortes vom Menschen grundlegend nicht beeinflusst werden kann, aber die Auswirkungen und Gerichtetheit dieser Kraft sehr wohl. Diese Gegebenheit ist so zu verstehen, wie der freie Wille des Menschen das angelegte „Schicksal“ nicht beeinflussen kann, die Ausgestaltung derselben aber sehr wohl!


So wurden also besonders im Nahen Osten durch die unzähligen Tragödien und menschlichen Katastrophen, die Rache und Gegenrache herausforderten, die Orte der Kraft zur Zuflucht des Leids und mit den Wünschen, Schwüren und Hassparolen der Betroffenen neu geprägt. Die umgekehrte Möglichkeit dieser Prägung beweisen uns die Flaktürme in Wien, die von dem Geomantie-kundigen Architekten Speer für Hitler derart aufbereitet wurden, dass sie noch heute nahezu allen Versuchen, sie zu schleifen oder in zivile Nutzungen umzuwandeln, beinahe gänzlich widerstehen konnten. Erst jetzt werden kleine Projekte umgesetzt, denen aber jahrzehntelange Querelen und Verhinderungen vorangegangen waren. Dies ist sicher auch auf die große geomantische Widerstandsinformation der Erbauer zurückzuführen.


Für eine umfassende Darlegung der wichtigsten heiligen Orte fehlt hier der Raum, aber einige Orte möchte ich Ihnen doch vorstellen, wobei dies nicht eine Reihung der Wesentlichsten sein soll, sondern eine willkürliche punktuelle Fokussierung zur Illustration des Themas.


Im Nahen Osten ist dies zuallererst Jerusalem.

Durch die ständige Beanspruchung der Stadt durch drei Weltreligionen ist der Platz im wahrsten Sinne des Wortes zerrissen.


Und solange keine befriedigende – also „befriedende“ - Lösung der Ansprüche aller Parteien gefunden wird, wird es keinen Frieden in der gesamten Region - und weiter als Initial für die ganze Welt geben.


Die Religionen müssen bei so einer umfassenden Lösung möglicherweise sehr stark von ihrer Macht und ihren Ansprüchen abrücken, was sicher nicht leicht sein wird. Allerdings muss man sich vor Augen halten, dass dieser Streit um Jerusalem erst zweitausend Jahre währt, wobei der Platz sicher mehrere zigtausend Jahre oder mehr bereits als „Heiliger Ort“ verankert ist! Weiters sollte bedacht werden, dass das Christentum als Sekte aus dem Judentum hervorgegangen ist und dass Mohammed erst im 7. Jahrhundert nach Christi seine Religion gestiftet hat. Dies sind also viel jüngere Inbesitznahmen eines Platzes, der viel älter ist und immer schon geheiligt war. Und ob sich nun wirklich solche Ansprüche rechtfertigen lassen, das wird noch einiger tiefgehender Betrachtungsweisen der Verantwortlichen der Religionen erfordern.


Trotzdem sind auch die Orte Mekka und Medina sehr starke „Heilige Orte“ in dieser Region. Insbesondere der schwarze Stein der Kaaba nimmt auch durch seine (scheinbare) Dichte alle Gebete und Wallfahrtsenergien in sich auf. All diese Energien sind weder mechanisch noch elektronisch nachweisbar - also von der „Wissenschaft“ nicht anerkannte Phänomene - trotzdem pilgern fast alle Moslems einmal in ihrem Leben am „Hadsch“ nach Mekka. Die Ausstrahlung des Ortes ist im ganzen Nahen Osten spürbar und in den Gemütern der meisten Menschen, auch der Nichtmoslems verankert.


Nicht weit davon befinden sich die ägyptischen Kraftplätze, die Pyramiden von Gizeh, das „Tal der Toten“, Luxor und Abu Simbel. Die ägyptische Kultur und deren Heiligenverehrungen sind viel älter als diese Bauwerke. Trotzdem zeugen sie von einer mehrtausendjährigen Entwicklung und kulturellen Hochkultur, die allein diese Plätze zu Orten der Kraft heiligen konnte.

Im Falle von Abu Simbel ist zu bemerken, dass diese Bauwerke - riesige Statuen von Pharao Ramses - den Platz verlassen mussten als der große Staudamm bei Assuan gebaut wurde. So liegt der ursprüngliche Heilige Ort nunmehr unter Wasser. Die Statuen haben weiterhin Kraft, aber die Wiedereinführung der ursprünglichen heilenden Kraft des Ortes kann nicht gelingen, seit dieser nur mehr musealen Charakter hat und die Touristen ihre Konsumationsenergien hier ganz ungeniert und unbewusst ablassen!


Anders die Pyramiden von Gizeh.


Obwohl auch hier Heerscharen von Touristen unentwegt ihre Energien heranschleppen, so ist dieser Ort durch seine ursprüngliche Intention immer noch energetisch intakt. Denn diese Pyramiden wurden schlicht als Grabmäler konzipiert, und dies vor allem in so großer Masse, damit die Balsamierung des Pharaos so lange wie möglich anhalten kann. Hier ist ein Umstand bemerkenswert, dass die chinesische Lehre des Feng Shui, welche auch ca. viertausend Jahre alt ist, ursprünglich aus der Suche nach der besten Lage für die Grabstätte der Vorfahren hervorgegangen ist. Erst später entwickelte sich das uns heute bekannte soziale System fürs Wohnen.


Neben der Funktion der Grabstätte schufen die Erbauer mit den Pyramiden rätselhafte Gebilde, die neben astronomischen Erkenntnissen, mathematischen Eigenheiten und allein durch die Frage des „wie haben sie das errichtet?“ allerlei Rätsel aufgeben. Zu den mathematischen Eigenheiten ein kleines Detail: In dem Aufbau der großen Pyramide (Cheops) kommt unmissverständlich und wiederholt der Wert „Pi“ vor, also jener Wert der das Verhältnis des Kreisumfanges mit dem Kreisradius verbindet. Weiters ist die Hauptkammer exakt in den Abmessungen der „heiligen“ Dreiecke mit den Seitenverhältnissen 3:4:5 errichtet worden, was wiederum jenen Dreiecken entspricht, die viele Jahrhunderte später Pythagoras berühmt machen sollten (a Quadrat plus b Quadrat ist c Quadrat) und die nach Plato als Bausteine des Kosmos zu gelten haben. Insgesamt haben die Architekten der Pyramiden das gesamte astronomische Wissen dieser Zeit, sowie alle diese mathematischen Erkenntnisse mit eingebaut.


Die verwendeten Materialien sind allesamt - insbesondere der heute leider fehlende weiße Kalksteinüberzug oder die „Haut der Pyramide“ - hochqualitativ verarbeitet. Die Fugen der Hautsteine waren weniger als einen Millimeter(!) und die Oberfläche war extrem glatt. Auch hier erlaubt sich die Frage, wie sie das vor viertausend Jahren fertiggebracht haben?


Einige „Heilige Orte“ hier in Europa, sind nicht weit von Gizeh, auf Kreta – Knossos und Phaistos - zu finden. Weiter in Griechenland der Olymp, als Sitz der Götter und der Berg Athos, wo bis heute nur männliche Besucher geduldet werden. In Frankreich die Kathedralen von Chartres und Notre Dame in Paris, ein besonderer geomantischer Ort ist auch Mont Saint-Michel auf einer kleinen Halbinsel am Ärmelkanal. Früher konnte man die Kathedrale bei Flut nicht zu Fuß erreichen, doch seit ein österreichischer Architekt eine feine Brücke entwarf ist ein ständiger Zugang möglich.


Sowie der Wallfahrtsort Lourdes. Dieser Ort ist sehr fest mit dem dort befindlichen Wasser verbunden, welches die Heilinformation dieses Ortes weiterträgt. Viele Menschen nehmen sich Wasser von dort mit, um es in ihrer Heimat anzuwenden. Das zeigt, dass auch das Wasser im weitesten Sinne ein „Heiliger Ort“ ist und dass es ein hervorragender Informationsträger ist! Wenn das Wasser von Lourdes imstande ist, seine heilende Botschaft auch noch an anderen Orten zu entfalten, heißt das auch, dass das Wasser überall heilende Information befördern könnte, so man es entsprechend prägt. Dies wäre eine Aufgabe von Kundigen, in Spitälern und Rehabilitationszentren tätig zu werden. Allerdings funktioniert dies nur auf Aufforderung von der offiziellen Seite her, und die ist normalerweise solchen Ansinnen gegenüber wenig aufgeschlossen. Obwohl sie wissen müssten, dass das Wort „Heilig“ den Stamm für das Wort „Heilen“ bildet und somit beide eng verbunden sind!


Einige weitere Orte in Europa sind natürlich Rom in Italien und Santiago de Compostela in Spanien. Dieser Wallfahrtsort hat eine weitere Besonderheit, nämlich die Annäherung, den „Weg“ dorthin: den Jakobsweg als Pilgerroute und „Heiliger Ort“ zugleich. Es gibt viele Wallfahrtsorte zu denen Menschen pilgern, aber kein Weg ist so in das Bewußtsein der Menschen eingegangen wie der Jakobsweg als eigenständiger Ort der Läuterung, der Meditation und der Erfahrung des eigenen Ich. Der Jakobsweg wird auch deshalb so gerne gegangen und als Kontemplation genutzt, weil er so eine Metapher für den Fluß des Lebens ist: Ein Fluß ist immer dasselbe, sieht immer etwa gleich aus und doch: Kein einziger Wassertropfen kann von sich behaupten, er sei der Fluß, obwohl jeder das Bewußtsein hat mit allen anderen Wassertropfen den Fluß zu bilden. So ist es auch mit dem vielbegangenen Pilgerweg, der manchmal einem Pilgerstrom gleichkommt. Solche Pilgerströme kennen wir auch aus Indien wo zum Beispiel viele Menschen zur Heiligen Stadt Varanasi - auch Benares genannt - in Strömen pilgern. Noch dazu wo Varanasi am Heiligen Fluß Ganges liegt, in dessen Wasser man sich von Sünden reinwaschen kann und in dem man am liebsten bestattet sein möchte. Am Ufer des Ganges in Varanasi werden die Verstorbenen, die es geschafft hatten, vor ihrem Ableben dort zu sein, verbrannt und dann die Asche im Ganges zerstreut. Für einen Hindu eines der größten Geschenke.


Indien hat natürlich eine Vielzahl an heiligen Orten, dort wo die großen Weisen gelebt und ihr Aschram errichtet haben. In Pondicherry, das Ashram des Weisen Sri Aurobindo, dessen weibliches Gegenüber, „The Mother“ in der Nähe von Pondicherry eine Stadt initiierte, in der es kein Geld geben soll: „Auroville“. Nach den Plänen eines französischen Architekten wurde begonnen, eine Stadt mitten in der Steppe zu bauen und dabei im Zusammenleben untereinander kein Geld zu verwenden. 124 Staaten der Erde verpflichteten sich, das Projekt über eine langen Zeitraum zu unterstützen und so wuchs es mit vielen Problemen bis heute und beginnt langsam aufzublühen. Eine heilige Idee, von einer als heilig verehrten Frau. Ob dies nun auch ein heiliger Ort geworden ist muss erst untersucht werden!


Nicht weit davon befindet sich in Tiruvannamalai der Heilige Berg Arunachala, an dessen Fuß Ramana Maharshi gelebt hat. Das Ashram errichteten Devotees (Anhänger) ohne dass er dies auch nur im Entferntesten verlangt hätte. Aber es brauchte einen Platz für die vielen Pilger und Räume für gemeinsame Meditation und Gespräche mit Ramana. Er ist jener rigorose, ja radikale Weise, der alles auf die eine Frage reduzierte: „wer bin ICH?“ (who am I)


In Kerala residiert Ammachi in Valikaun Jetty. Sie begann in einem kleinen Tempel (wirklich nur 2 x2 m), machte ihn zu einem Heiligen Ort, errichtet nach und nach weitere Tempel, zu denen nunmehr tausende Pilger kommen können und mit Amma beten und singen können. Der Platz war vorher nur wenig energetisch und erst durch ihren Einsatz und all die zigtausend Pilger in den letzten 25 Jahren wurde dieser Platz zu einem sehr starken Heiligen Ort.


Dies sind nur einige wenige Beispiele, die sich in Indien befinden.


Stellvertreten für die Kontinente erwähne ich für Australien die Olgas, als energetischer Mittelpunkt Australiens, und den Uluru, (Ayers Rock) als Herz Australiens. Diese Orte sind ins besonders den Ureinwohnern, den Aborigines, heilig. Man sollte also daher nicht auf den Uluru hinaufsteigen, sondern ihn ehrfürchtig umrunden. Dabei ergeben sich nicht nur unzählige neue Ansichten dieses riesigen Monolithen, sondern man erfährt auch, dass die Aborigines je zwei Plätze für die Frauen und zwei für die Männer definiert haben, die jeweils für ihr Wachstum und ihren Schutz aufgesucht werden können.


Für Südamerika soll der Titicacasee See, sowie Machu Picchu erwähnt werden. Beides sind auch Heilige Orte der Ureinwohner, die nun durch sensationsgierige Touristen sehr an ihrer Ausstrahlung verlieren.


Auf allen Kontinenten sind es auch die großen, oft wilden und unbezwingbaren Berge, die für heilig erklärt wurden. In Asien der Mount Everest, Kailash und der K2, in Afrika der Kilimandscharo, in Japan der Fudschijama, und in Österreich der Großglockner aber auch der Untersberg und der Ötscher.


Abschließend möchte ich noch einmal die Erkenntnis hervorheben, dass man überall „Heilige Orte“ schaffen kann, im Heimatort, im eigenen Haus, in einem besonderen Zimmer und es muss beileibe keine Kapelle sein, man kann sich mit einem Foto, einer Statue, oder mit Pflanzen eine Ecke oder eine Wand für diese „Heilarbeit“ bereitstellen. Die Intensität, die Hingabe und Liebe mit der man den „Altar“ einweiht,- ja, SIE weihen den Altar ein! – entscheidet über dessen Verbindung zu höheren Instanzen, die für jede Heilung zuständig sind.


Werner Vogl

Architekt und Geomant

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