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War das UFO Ursache oder Wirkung?


“Ich habe da etwas Interessantes, hör mal zu ...” und so berichtete Monika mir von einem UFO-Foto aus den 1980er Jahren bei der Waldecke im Säckler bei Bauma, wo die Buchen extrem verdrehte und verdickte Äste zeigen. Sie lockte mich dorthin und ich staunte.


In dieser Gegend des hügeligen und bergigen Zürcher Oberlandes wohnten schon immer besondere Leute; früher waren das Täufer und andere Leute, die sich verstecken mussten. Heute sind das Anhänger von Freikirchen und vor etwa vierzig Jahren waren es besonders viele UFO-Gläubige. Damals arbeitete ich bei der Zeitung und habe viel davon gehört und gelesen. Und in der Gegend der UFO-Landeplätze bin ich auch häufig herumgewandert; diese Plätze lagen jedoch alle hinter dichten Hecken. Es gab leider nichts zu sehen.


Das Original-Zeitungsbild mit dem UFO ist nicht mehr beizubringen, aber “figu.org” ist im Internet zu finden. “Freie Interessen Gemeinschaft Universell” zeigt auch andere Fotos mit UFOs.

An diese Stelle führte Monika mich. Der Hang mit der Waldecke liegt gegen Westen; da gibt es wunderbare Abendstimmungen, bestätigt Monika. Eine Wasserquelle ergiesst ihr Wasser in einen kleinen Brunnen; trinkbar und gut sei das Wasser, sagt sie. Auf der anderen Strassenseite – dem Standort des UFO-Fotografen – fällt der Hang weiter ab, es ist eine feuchte Riedwiese. Heutzutage fahren viele Velofahrer hier durch und rasen in der Falllinie den Hang hinunter, tagsüber sind wenige Landwirtschaftsfahrzeuge unterwegs.

Und wirklich: Diese Buchen an der Waldecke zeigen verdrehte, verdickte Äste. Die verdickten Stellen sind auch aufgeplatzt. Das ist auf einer Fläche von mehreren Quadratmetern zu beobachten. Und dies ist festzustellen sowohl in Bodennähe wie auch weit oben in den Bäumen.

Wir packten Ruten und Pendel aus, gingen herum, untersuchten, befragten, berieten uns und fanden Antworten.

Die Veränderungen an den Buchen beruhen auf vielen Verwerfungs-Linien. Eine dieser Linien ist ganz besonders spannend: Zwischen zwei Bäumen – beim Bild mit den Schuhen – tritt sie aus dem Boden und wärmt die Füsse. Das war sehr angenehm an jenem kalten Tag. Einige Schritte weiter wärmt diese Linie die Knie – und noch einige Schritte weiter wärmt sie den Bauch. Wir konnten also den Austrittswinkel ungefähr bestimmen.


Wir behaupten nun, dass ungefähr auf dem Schnittpunkt der Höhenkurve von 730 m und der Linie nach Westsüdwest des Burgbergs irgendwann mal ein Meteorit aufgeschlagen ist und diese vielen Bruchstellen verursacht hat.


Der nächste Schritt wäre nun, weiterzuforschen. Ob vom möglichen Einschlagsort aus noch andere Verwerfungslinien Auffallendes verursachen ...


Oder war es doch das UFO von 1981, das die Verwachsungen an den Ästen verursacht hat?

Oder tauchte das UFO von 1981 wegen dieser Verwachsungen an den Ästen auf?

Und warum kam das UFO seither nicht mehr? - fragt sich Margareta Gaille-Würmli




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