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Strahlenschutz-Expertin über Gefahren von 5G, WLAN und Mobilfunk

vor 11 Minuten
2 Min. Lesezeit

Schäden durch 5G- und WLAN-Strahlen rücken langsam vom Tabuthema in den Mainstream. In den USA starten Behörden eine Untersuchung, in Schweden berichtete die größte Zeitung des Landes über die Gefahren der Strahlung.


Bemerkenswert, dass Schwedens größter Zeitung Aftonbladet einen kritischen Artikel über 5G, WLAN und Mobilfunkstrahlung veröffentlicht. Verfasst wurde der Text, der am 19. Januar erschienen ist, von Mona Nilsson, Direktorin der schwedischen Stiftung für Strahlenschutz (Strålskyddsstiftelsen) und dem Onkologen Dr. Lennart Hardell.


Das Thema der Mobilfunkstrahlung rückt langsam in den Mainstream, zumindest kann man diese Vermutung anstellen. Transition News interviewte Nilsson nach der Veröffentlichung ihres Artikels. Sie betont aber, dass es noch viel Anstrengung braucht, um die Tabuisierung des Themas zu überwinden:


 „Über die Gefahren der Mobilfunkstrahlung oder von WLAN wird in den schwedischen Mainstream-Medien generell nicht gesprochen. Das Thema scheint auch in den sozialen Medien mit einem Shadowban versehen… Informationen über schädliche Auswirkungen werden seit rund zehn Jahren komplett zensiert“, so Nilsson, die diese auf den ökonomischen und politischen Einfluss der Telekommunikationsindustrie zurück.  In den Jahren 2014 und 2015 ist irgendwas passiert. Davor haben die großen Medien sowohl über schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit als auch über Studien berichtet, die Unbedenklichkeit attestierten.“


Die Forschungen ihres Instituts sprechen dabei eine klare Sprache:

„Unsere neuesten Erkenntnisse zeigen, dass in Schweden Kinder zunehmend kognitive Probleme haben, beispielsweise Gedächtnisprobleme. Außerdem leiden mehr und mehr Kids unter Schlafstörungen.“ Sie verweist auf Tier- und Humanstudien, die Schäden am Hippocampus und oxidativen Stress nachweisen, sowie auf Krebsrisiken unterhalb aktueller Grenzwerte. Sie fordert eine Korrektur der-Richtlinien: „Wir müssen diese Grenzwerte deutlich nach unten korrigieren.“

Sie plädiert für einen Stopp von 5G: „5G sollte gestoppt werden. Es hätte nie zugelassen werden dürfen.“ Besonders vulnerabel seien Kinder und Ältere. Nilsson empfiehlt, Smartphones erst ab 16 Jahren zuzulassen und WLAN in Schulen und Pflegeheimen zu vermeiden. „Die Regierung muss daher nicht nur die schädlichen Auswirkungen von Bildschirmen und sozialen Medien berücksichtigen, sondern auch die mittlerweile bekannten schädlichen Auswirkungen der Mikrowellenstrahlung.“


Aber sie sieht Fortschritte. Die Entfernung der „sicher“-Behauptung für Handys durch die FDA in den USA, TKP hat berichtet, sei ein großer Schritt. Außerdem fordern mittlerweile über 400 Wissenschaftler ein 56-Moratorium. Eine entsprechende Forderung wurde der EU-Kommission bereits übermittelt. 


Über 400 Wissenschaftler fordern in der 5G-Appeal ein Moratorium. Nilsson warnt vor ungetesteten Millimeterwellen und ruft zur Reduzierung der Exposition auf: „Babys und Kinder sind viel empfindlicher… Kinder müssen daher besonders geschützt werden.“ In einer Umwelt, die voll von Antennen und Mobilfunkstrahlen ist, ist das allerdings alles andere als einfach.


Die wichtigsten Erkenntnisse und Studien zum 5G-Mobilfunk sind in diesem TKP-Buch zusammengefasst:


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