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Komplementäre Onkologie – ein paar energetische Gedanken dazu

(aus dem Fundus der letzten 70 Jahre des ÖVRG)


Wird ein Mensch mit der Diagnose: „Krebs“ konfrontiert, löst dies im Allgemeinen starke Ängste aus. Viele Patienten müssen diesen Schock erst einmal in Ruhe verdauen. Dazu lässt ihnen die Maschinerie eines modernen Krankenhauses oft aber keine Zeit: Je nach „Staging“ wird auf baldige Operation gedrungen, dazu wird empfohlen, sofort eine Bestrahlung und /oder Chemotherapie anzuschließen. Dabei wird oft so getan, als käme es jetzt auf jede Minute an. Zeit zum Überlegen, zum Abwägen, zum Einholen einer zweiten Meinung, wird kaum je gewährt. Der Patient, der eh schon schockiert ist, wird mit Information „zugepflastert“, aber selten gefragt, wie er sich fühlt und wie es ihm oder ihr geht.

 

Der konventionelle Ansatz wird mit den Studien gestützt, die scheinbar belegen, dass die Überlebensrate solcher Patienten höher sei als jene von Patienten, die sich dieser Vorgehensweise widersetzen. Dummerweise fließt die Lebensqualität der Patienten in das Studiendesign nicht ein (ist jedoch vermutlich der Maß- Stab von höchster Bedeutung für den Patienten, der nicht nur überleben will, sondern gut leben). Leider ist es in den Kliniken noch nicht die Regel, dass gemäß der Maxime vorgegangen wird, die im Hippokratischen Eid verankert ist: Nil nocere – möglichst nicht zu schaden!

 

Wer sich mit Krebsbehandlungen beschäftigt, muss sich auch mit den Ängsten seiner

Patienten auseinandersetzen. Er sollte sich gedanklich in deren Lebenssituation versetzen und bei der Therapieplanung berücksichtigen. Dass dies je nach Einzelfall zu vollkommen unterschiedlichen Therapien führen kann, möchte ich anhand einiger Fälle aus meinem Praxisalltag schildern.

 

Ich habe absichtlich Menschen ausgewählt, zu denen ich eine enge Beziehung habe, denn sie machen besonders deutlich, um was es eigentlich geht: Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem andern zu (oder doch? und falls ja, warum?)!

 

Zuvor möchte ich erwähnen, dass sowohl einer meiner Großväter früh an Krebs verstorben ist, wie auch drei meiner Tanten. Meine Urgroßmutter war ebenfalls krebskrank und hat den Weg des Suizid gewählt, um der Familie das Siechtum und die hohen Arztrechnungen zu „ersparen“. Mein Weg in der Medizin hat mich von der Chirurgie und der Gynäkologie zur Naturheilkunde geführt – und von der Akupunktur und Neuraltherapie hin zur PSE, den Geopathien und den seelischen Hintergründen. Mein Bestreben ist, immer den ganzen Menschen und sein Lebensumfeld zu sehen, um ihn bei seiner Wahl am besten begleiten zu können. Das heißt immer, dass der Patient entscheidet und es nicht danach geht, was ICH will oder für sinnvoll halte (er hat ja auch den Krebs – es ist SEIN Leben – das sollten Therapeuten nicht außer Acht lassen).

 

Fall 1: Eine gute Freundin von mir erkrankte vor zehn Jahren an Mamma- Ca. Sie hat für sich entschieden, dass sie sowohl eine radikale Operation wollte – als auch Bestrahlung

und Chemotherapie. Nach sechs Zyklen hat sie diese wegen erheblicher Nebenwirkungen

beendet. Ich wollte KEINE Chemo in ihrem Fall, weil ich ihr genau diese Nebenwirkungen ersparen wollte.

Was habe ich gemacht?

Ich habe verstanden, dass sie wegen ihrer Kinder, die damals noch klein waren, alle konventionellen Möglichkeiten ausschöpfen wollte und habe sie daher wohlwollend begleitet (ich war ja auch nicht diejenige, der die schönen Haare ausgingen und die tageweise nur noch erbrochen hat). Ich habe aber sofort dafür gesorgt, dass sie ihr Bett an einen geopathiefreien Fleck umgestellt hat, ich habe ihr Zink und Selen verordnet, damit sie die Bestrahlung besser verträgt – und ich habe sie mit PSE behandelt, um die versteckten seelischen Traumen auflösen helfen zu können. Dabei zeigten sich Themen wie „hungrig nach guten Gefühlen“, „ich muss immer stark sein“, „Gefühl, Opfer widriger Umstände zu sein“, „Misstrauen“ und „Angst, die in den Körper fällt“. Zu all diesen Themen konnte sie sich mühelos an Situationen erinnern, die jene Grundgefühle widerspiegelten.Als sie begann, mithilfe der PSE den Konflikten keine Nahrung mehr zu geben, sondern sie aufzulösen, konnte sie sich auch gegen „Energieräuber“ in ihrem Umfeldbesser zur Wehr setzen. Sie ist sehr viel bestimmter geworden, sie kann besser und klarer „Nein“ sagen und ist nicht mehr so „pflegeleicht“ wie früher. Längst ist die Zeit der Perücken vorüber und über ihre Brustprotheseneinlage aus Silikon kann sie lustige Witze machen. Ihre Kinder sind inzwischen in der Pubertät, gut in der Schule und auch sonst vielseitig und talentiert Erfolg: Heute geht es ihr gut – die reguläre Nachsorge ist längst vorüber. Es ist kein Rezidiv und keine Metastasierung aufgetreten, aber sie hat ein Lymphödem des Armes, das sie teilweise erwerbsunfähig gemacht hat. Sie trägt diese Behinderung mit Würde, weil sie weiß, dass dies IHRE Entscheidung war.


Fall 2: Mein Vater wurde vor sieben Jahren an einem Prostata- Ca diagnostiziert. Zudem

leidet er an Bluthochdruck, erheblicher Adipositas, einem Aortenaneurysma und Z.n. Apoplex. Aufgrund der zahlreichen Risikofaktoren, die gegen eine Operation sprachen, (und seiner enormen Angst vor dem „Messer“) entschloss er sich zur kurativen Bestrahlung. Auch er bekam einen geopathiefreien Schlafplatz, Zink und Selen sowie die Vitamine E und C. Zusätzlich machte ich ihm Budwig-Ernährung schmackhaft und behandelte auch ihn mit PSE.

Seine Themen, die er nicht bewusst umwandeln, aber dennoch mit Tropfen behandeln lassen wollte, waren: „Schockstarre von Gefühlen“, „Hoffnungslosigkeit“, „angespannt“, „hilflos“ und „verängstigt“. Erfolg: Er hat diesen Krebs in guter Gesundheit überlebt. Jahre später hat er, zur großen Überraschung aller Operateure, eine Notoperation wegen geplatztem Aortenaneurysma ebenfalls überlebt. Er ist zwar heute körperlich nicht mehr sehr beweglich, aber für mich steht fest, dass die Energiebehandlung mit der PSE einen Teil des Erfolges gebracht hat. Seine gutegenetische Konstitution hat ihm sicher auch geholfen.


Fall 3: Frau G. war 50 Jahre alt, als nach fast zwei Jahren PSE ein Brustkrebs bei ihr diagnostiziert wurde. Gestärkt durch die energetische Vorarbeit hat sie sich mutig dafür

entschieden, nur operieren zu lassen. Die geplante Bestrahlung wie auch die vorbeugende Chemotherapie“ hat sie hingegen abgelehnt. Sie hat beschlossen, dass sie die Krebserkrankung als „Botschaft ihres Körpers“ begreift und nicht dagegen kämpfen

will. Viel eher wollte sie verstehen lernen, welche Programmierungen sie an den Punkt gebracht hatten, an dem sie nun stand. In der Rückschau erkannten wir gemeinsam, dass es um Themen ging wie „Realität nicht sehen wollen“, „immer viel stärker erscheinen wollen, als man wirklich ist“, „Misstrauen“, „nicht in der eigenen Mitte“ und „Panik, Todesangst“.

Erst dieses letzte Thema brachte ihr die Wende: Sie hat sich dafür entschieden, zu leben und ihren Ängsten die Stirn zu bieten.

Erfolg: Sie hat die Operation bestens überstanden. Alle nachfolgenden Untersuchungen waren normal. Sie lebt heute beschwerdefrei und fröhlich – und ist viel selbstbestimmter geworden. Sie selbst sagt: „Wozu soll ich mich verbiegen – das Leben ist endlich und es ist an mir, jeden Tag das Beste daraus zu machen“. Die Krebserkrankung hat ihr gezeigt, dass es durchaus wichtigeres gibt als den neureichen Nachbarn imponieren zu müssen. Sie hat für sich ihre Präferenzen im Leben neu sortiert und hat gelernt, sich selbst zu mögen und sich selbst Aufmerksamkeit und Wertschätzung zu schenken. Das strahlt sie nun auch aus – und macht darum auch völlig neue Erfahrungen in ihrem Leben.


Fazit: Die Begleitung von krebskranken Menschen ist eine spannende Herausforderung

für den Therapeuten. Er wird mit all seinen eigenen Ängsten konfrontiert – und so, wie er selbst damit umgeht, wird er auch beraten!

Für mich steht das Selbstbestimmungsrecht des Patienten an oberster Stelle. Es ist seine Krankheit, nicht meine. Ich habe nicht das Recht, ihm meine Ängste überzustülpen. Ich habe aber die Pflicht, ihn liebevoll zu begleiten, ihm Zuversicht zu vermitteln und Hoffnung, dazu Humor und Freude. Dazu gilt es, auf die Ressourcen zu fokussieren, nicht auf die Defizite. Ein gesunder, unbelasteter Schlafplatz ist dabei essentiell, ebenso gehören natürliche Ernährung und angemessene Bewegung dazu. Auch die Entspannung und die Muße gehören dazu etwas geschehen lassen, nicht immer nur tun und machen.

Heilung geschieht, sie ist aber nicht machbar. Für mich gehört zur Begleitung auch, den Patienten auf seine „inneren Quellen der Heilung“ hinzuweisen und ihn zu ermutigen,

davon über Bitten und Danken Gebrauch zu machen.

Mein „Job“ dabei ist es, die blockierenden Konflikte und ungünstigen Prägungen ausfindig zu machen und ihm die Werkzeuge an die Hand zu geben, um diese umzuwandeln und aufzulösen. So ein ganzheitlicher Weg ist immer anspruchsvoll und erfordert viel Empathie, Konzentration und Fachwissen. Ich finde ihn aber immer lohnend, weil ich viele „Wunder“ erlebe und unendlich viel dabei lerne – auch über mich.


Netzwerker der PSE findet man im Internetunter www.psenergy.ch/therapeutenliste.html

 

 

Aus: Mitteilungsheft 87/2014

 

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